Angekommen

Endlich sind wir angekommen!

Und wir haben auch schon einiges erlebt. Jetzt ist es hier in Indien gerade kurz nach 1:30Uhr in der Nacht und ich habe auch endlich mal ein bisschen Internet, um mich einmal zu melden, bevor ich gleich schlafen gehe.

Wir wurden am Samstag in Visag nach 17 Stunden Flug am Flughafen abgeholt. Aus den angekündigten vier Stunden bis nach Jeypore wurden über sechs, obwohl der Taxifahrer es auf der 150km langen Strecke schaffte, mehr Zeit auf der Überholspur als auf seiner eigenen Spur zu verbringen. So haben wir uns quasi in dem verkehrstechnisch durch die britische Kolonialzeit geschädigten Indien unseren Rechtsverkehr zurückgeholt.

In der Nacht hatten wir ein tolles Essen und in unserem Zimmer angekommen sind wir auch ziemlich schnell ins Bett gefallen. Viel Schlaf bekamen wir aber nicht. Wir hatten nämlich zugesagt, am morgentlichen Gottesdienst teilzunehmen. Und dieser Gottesdienst ist wirklich ein Kunstwerk für sich. Alleine die Kirche ist so schön mit bunten Bändern und großen Faltsternen geschmückt, die wir Deutsche nur aus der Weihnachtszeit kennen. Und als wir in die Kirche kamen und unsere Schuhe auszogen, hatten die Kinder, die in den ersten Reihen auf dem Boden sitzen, schon angefangen aus voller Kehle zu singen. Es war wirklich sehr beeindruckend und total schön!

Während des Gottesdientes wurden Lennard und ich mit Blumen in der Gemeinde willkommen geheißen und sechs oder sieben verschiedene Leute haben uns mit zum Teil recht langen Reden auf Oriya willkommen geheißen. Leider haben wir kaum etwas verstanden und uns wurde kaum etwas übersetzt. Aber die Stimmung war sehr feierlich und wir wussten diese Momente sehr zu schätzen. Dann haben wir uns auch noch kurz vorgestellt und danach durften wir einem über drei Stunden langen Gottesdienst auf Oriya lauschen, wobei unsere müden Augen sehr zu kämpfen hatten.

Nach dem Gottesdienst gab es sehr leckeres Essen im Haus der Pastorin für uns und ich habe mich ein bisschem mit dem Sohn der Pastorin unterhalten, der noch zimlich klein war. Nach einem Tee ging es zurück nach Jeypore. Unterwegs wurden wir noch zum Kaffee eingeladen, wo wir, während das Wasser kochte, noch kurz mit ein paar Jungs Fußball gespielt haben. Leider habe ich es nicht immer geschafft, den Hinterlassenschaften der Kühe auf unserem Spielfeld auszuweichen. Aber es hat total Spaß gemacht und die Jungs wollten danach noch Fotos mit uns machen…

Heute war wirklich ein unglaublicher Tag und wir haben so viel erlebt. Und ich könnte noch so viel mehr erzählen, aber ich muss jetzt langsam einmal schlafen gehen.

Viele Grüße aus Indien!

Fotos folgen!

Lukas

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